Zum Hauptinhalt springen

Historischer Verein für Württembergisch Franken e.V.

gegründet 1847

Jahreshauptversammlung 2026 in Ingelfingen

Die Mitgliederversammlung des Vereins fand in diesem Jahr am 17. Oktober im Schwarzen Hof in Ingelfingen statt. In seinem Rechenschaftsbericht gab der Erste Vorsitzende, Herr Kurt Wolfgang Schatz, einen Rückblick auf die Vereinsaktivitäten des vergangenen Geschäftsjahres. Es war wieder einmal von zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen geprägt. Erstmals, so Schatz, habe man historische Exkursionen mit eigener Anreise angeboten und damit ein neues Format geschaffen. So besuchte man am 10. April eine Sonderausstellung des Aalener Limesmuseums. Für den 19. September wurde zu einem Besuch der Gamburg im Taubertal eingeladen. Insbesondere dieser Termin fand großen Anklang und wurde von allen Beteiligten als äußerst gelungen empfunden (siehe Bericht an anderer Stelle). Ausführlich und mit entsprechendem Ernst diskutierte die Versammlung anschließend den Antrag des Vorstandes, die Mitgliedsbeiträge anzuheben. Dieser Schritt sei, so der Vorstand, angesichts der gestiegenen Kosten und des erheblichen Rückgangs der Mitgliedszahlen unumgänglich, um Verein finanziell solide in die Zukunft zu können. Am Ende nahmen die Anwesenden den Antrag des Vorstands mit großer Mehrheit an (ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen). Der Vorstand wird die Mitglieder über diese Entscheidung in den nächsten Wochen per Brief in Kenntnis setzen.


Nach einer kleinen Kaffeepause referierte Dr. Hans Hagdorn, Vereinsmitglied und Leiter des örtlichen Muschelkalkmuseuns, über das Lebenswerk des württembergischen Salinenfachmanns und Geologen Friedrich von Alberti (1795-1878). Anlass war der 200. Jahrestag der Veröffentlichung seines Buches über die "Gebirge" im Königreich Württemberg. Das Werk wurde zu einem Meilenstein auf dem Weg zur modernen Geologie. In seinem zweiten, 1834 erschienen Buch prägte von Alberti den heute fest etablierten Begriff der Trias. Damit beschrieb er den Abschnitt der Erdgeschichte, der für die Gesteinsformationen im deutschen Südwesten von besonderer Bedeutung ist (die "Dreiheit" von Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper). Zum Abschluss dankte der Vorsitzende Herrn Hagdorn ganz herzlich für seinen interessanten Vortrag, wie auch auch dafür, dass er, zusammen mit seiner Frau, die Veranstaltung vor Ort organisiert und vorbereitet hatte.